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  • image3 Oberschule Holdorf - eine teilgebundene Ganztagsschule

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Ganztagsschulkonzept der Oberschule Holdorf

 

2011 wurde zum Schuljahr 2012/2013 der Antrag auf Genehmigung zur Einrichtung einer Oberschule beim Land Niedersachsen gestellt. Gleichzeitig wurde auch die Einrichtung einer teilweise offenen (teilgebundene) Ganztagsschule gem. § 23 Abs. 4 NSchG gesondert beantragt.
Diesem Antrag gingen eine Abstimmung in der Gesamtkonferenz sowie eine Befragung der am Schulleben beteiligten Parteien – Lehrer, Schüler und Eltern – voraus.

„Teilgebundene Ganztagsschule“ bedeutet für uns, dass ab dem 5. Schuljahrgang aufsteigend an zwei Tagen (dienstags und donnerstags) ein verpflichtendes und an mindestens einem weiteren Tag ein offenes Angebot eingerichtet wird.
Die an den verpflichtenden Tagen entstehende zusätzliche Unterrichtszeit soll zu einer sinnvollen Rhythmisierung des Schulalltages genutzt werden. Phasen intensiven Lernens sollen sich mit Phasen der Entspannung abwechseln.

Mit der Einführung der einer teilgebundenen Ganztagsschule (GTS) sollen die Rahmenbedingungen für den planmäßigen Unterricht verbessert und den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zur pädagogischen Weiterentwicklung eröffnet werden.

Die Einrichtung der GTS ist aufgrund von veränderten häuslichen, sozialen und lernpsychologischen  Erkenntnissen notwendig.

Gründe für die Einrichtung liegen u.a. darin,

  • dass unsere Schule bereits seit Jahren ein offenes Nachmittagsangebot in Form von Hausaufgabenbetreuung, Förderunterricht in den Kernfächern und verschiedenste Arbeitsgemeinschaften anbietet.
  • das teilweise Fehlen der häuslichen Förderung und Betreuung der Kinder am Nachmittag (zunehmende Tendenz), bedingt durch die ganztägige Berufstätigkeit der Eltern / Elternteile.
  • allein erziehende Elternteile und berufstätige Paare können bei der Bettreuung der Kinder entlastet werden.
  • dass die Schüler/Innen an mindestens zwei Tagen ihre schulischen Aufgaben – inklusive der Hausaufgaben – während der offiziellen Schulzeit erledigen können und anschließend weitgehend Freizeit haben.
  • eine sinnvolle Nutzung des Nachmittags durch pädagogische Angebote zu erreichen und gleichzeitig einer unkontrollierten Verwendung der Medien wie Fernsehen, Computer und Internet entgegenzuwirken.

Der Nachmittagsunterricht findet von Montag bis Donnerstag statt. Er beinhaltet für die Schüler/Innen der Oberschulklassen zwei Unterrichtstage am Dienstag und Donnerstag bis 15.30 Uhr.

Folgender Zeitplan verdeutlicht Struktur und Ablauf des ganztäglichen Angebotes:

 

 

Nach der 5. Stunde treffen sich alle Schüler/Innen der Klassen 5. und 6 gemeinsam mit ihren Klassenlehrer/Innen zum gemeinsamen Mittagessen in der Pausenhalle.

 

Im Anschluss haben die Schüler/Innen eine halbe Stunde Spielpause.

 

Danach findet eine weitere Unterrichtsstunde statt. In der letzten Stunde erledigen die Schüler/innen ihre Hausaufgaben. Im Rahmen des Lernpaten-Programms greifen die „Großen“ aus der Klasse 10 den Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klasse unter die Arme.
Während der Lernpaten-Zeit ist auch ein Lehrer anwesend, der gegebenenfalls bei Nachfragen weiterhelfen kann. Auch ältere Schüler/innen nutzen ein- oder auch zweimal in der Woche die Hilfe der Lernpaten. Die Lernpaten können sich in Ruhe und ganz individuell den Aufgaben und Fragen ihrer Nachhilfeschüler widmen. Mithilfe von speziell auf die Schüler abgestimmten Fördermaterialien arbeiten unsere Schüler gemeinsam daran, Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen.

 

Auch die Neun- und Zehntklässler profitieren von der Lernpatenschaft. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen und Unterstützung zu leisten.

 

Weitere Unterstützung können die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 10 bei der Erledigung der Hausaufgaben bei der Hausaufgabenbetreuung erfahren. Sie findet montags und mittwochs in der Zeit von 13.30 Uhr – 15.00 Uhr statt.

In den Kernfächern Mathematik, Deutsch und Englisch bieten je nach Verfügbarkeit Studenten der Uni Vechta und Lehrkräfte Förderunterricht an.


Zusammengefasst: Folgende Angebote werden in diesem Schuljahr bzw. wurden im letzten Schuljahr umgesetzt:

 

  • Hausaufgabenbetreuung und Aufbau von Schülerhelfersystemen (Lernpaten)
  • Förderunterricht in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch auf der Grundlage eines erarbeiteten Förderkonzeptes
  • Arbeitsgemeinschaften, z. B. im Bereich Sprache, Musik, Sport, Theater sowie im künstlerischen Bereich, …

      * DELF-AG
      * Selbehauptungs-AG
      * Schülerzeitung
      * Schülerbibliothek
      * Kochen und Backen
      * Russisch-AG
      * Ski-AG
      * Jazz Dance-AG
      * Fußball-AG
      * Theater-AG
      * Krötenschutz-AG in Zusammenarbeit mit dem Nabu

      * Bau eines Insektenhotels, …

 

Gewählt wird grundsätzlich für die Dauer eines Schulhalbjahres. Die getroffene Wahl ist verbindlich.
Die Anwahl eines Angebotes wird positiv auf dem Zeugnis vermerkt. Wird ein Angebot gewählt, aber aus vom Schüler zu vertretenden Gründen inmitten des Halbjahres abgebrochen oder findet nur eine unregelmäßige Teilnahme statt, wird auch dies auf dem Zeugnis vermerkt.

 
Zu Beginn eines jeden Schulhalbjahres wird das mögliche Angebot der Ganztagsschule für das Schulhalbjahr den Schülerinnen und Schülern und den Eltern bekannt gegeben, sodass die Wahl der Angebote unmittelbar nach den Sommerferien bzw. im Januar erfolgen kann. Die Angebote der Ganztagsschule können nur eingerichtet werden, wenn der Stundenplan für den planmäßigen Unterricht dies zulässt und die Anwahlen durch die Schülerinnen und Schüler die Einrichtung einer Arbeitsgemeinschaft oder eines Betreuungsangebots ermöglichen.

Die Ganztagsbetreuung liegt in den Nachmittagsstunden zwischen 13.30 und 15.00 Uhr. Der planmäßige Unterricht findet in den Vormittagsstunden und je nach Bedarf in Ausnahmen auch in den Nachmittagsstunden statt.

Personalorganisation, Zeitkonzept und Raumkonzept werden jährlich evaluiert und nach den Gegebenheiten und Möglichkeiten der Schule weiterentwickelt.

 

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