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2011 - Azubis für Azubis

Ausbildungsvielfalt vor der Haustür „Azubis für Azubis“: Die etwas andere Informationsmesse für künftige Berufseinsteiger
Schere, Kamm und Politik: Yvonne Schockemöhle (links) klärte Liane Schmidt (rechts) und Marie-Elisa Schwarte über den Friseurberuf auf. Insgesamt stellten sich 19 Unternehmen den Schülern der Haupt- und Realschule Holdorf vor. (Foto: Köhne)
550 gemeldete Betriebe gibt es in der 6500 Einwohner zählenden Gemeinde Holdorf. Der Projekttag „Azubis für Azubis“ präsentierte gestern eine Palette der Ausbildungsberufe.

Kamm und Schere liegen vor Yvonne Schockemöhle. Heute hat die Auszubildende im dritten Lehrjahr ihren Arbeitsplatz im Salon Kopfsalat mit einem Platz in der Aula der Haupt- und Realschule Holdorf getauscht. Dort informiert sie – wie auch andere Azubis aus 19 weiteren in Holdorf ansässigen Unternehmen – die 150 Schüler der Klassen acht bis zehn über ihren Beruf. Welchen Abschluss man braucht? Wie die Verdienstmöglichkeiten sind? Das sind häufige Frage, die Schockemöhle beantwortet. Die 18-Jährige, die aus Dümmerlohausen stammt, findet die Idee gut, dass Auszubildende die Schüler informieren: „Ich hätte es als Schülerin auch leichter gefunden, eine junge statt eine ältere Person auszufragen.“

Genau aus diesem Grund hat die Ausbildungsoffensive Holdorf, die gemeinsam mit der Bürgerstiftung Holdorf und dem Kollegium der Haupt- und Realschule diesen Infotag auf die Beine gestellt hat, Auszubildende als Ansprechpartner an die Info- Tische geholt.

„Das Gespräch auf Augenhöhe“, ist für René Elsässer, der bei der Ausbildungsoffensive die Strippen zieht, der entscheidende Unterschied zu anderen Ausbildungsmessen.

Der 19-jährige Dinklager Christopher Schulte, der wie Elsässer bei Nordblech beschäftigt ist und dort zum Groß- und Außenhandelskaufmann ausgebildet wird, hat beobachtet: „Die Achtklässler stellen eher allgemeine Fragen. Aber die Schüler der Klassen neun und zehn hinterfragen die Betriebe genau.“ Die 13-jährige Liane Schmidt hat gerade erfahren, dass man als Friseuse nicht nur im Fach Chemie gut sein muss, sondern auch in Politik und Deutsch. „Damit man sich mit den Kunden auch unterhalten kann.“ Das ist auch für den Beruf des Groß- und Außenhandelskaufmanns wichtig: „Wir müssen in unserem Unternehmen regelmäßig Zeitung lesen.“

Für Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug, Schirmherr der Ausbildungsoffensive, ist „Azubis für Azubis“ eine tolle Initiative. Sie zeige den Schülern, „schaut her, es gibt nicht nur die fünf immer gleichen Berufe für Mädchen und für Jungen, es gibt auch was anderes.“ Und zwar direkt vor der Haustür.

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